Erst der Mensch, dann der Fall.
Beratung beginnt erst, wenn das Gegenüber sie aufnehmen kann. Acht Module, in denen Sie lernen, Ihr Gegenüber zuerst in diesen Zustand zu bringen – und sich dabei selbst nicht zu verbrauchen.
Recht haben genügt nicht.
Sie kennen die Situation: Die Rechtslage ist geklärt, die Strategie steht, der Rat ist gut – und er kommt trotzdem nicht an. Der Mandant hört, nickt und ruft am nächsten Tag mit derselben Frage wieder an.
Der Grund liegt selten in der Sache. Er liegt im Zustand des Gegenübers. Dieser Kurs gibt Ihnen die Werkzeuge, diesen Zustand zu erkennen und zu verändern – ohne die Rolle zu wechseln und ohne Therapeut zu werden.
Acht Schritte, die aufeinander aufbauen.
Kein Werkzeugkasten zum Herauspicken, sondern eine Bewegung. Erst wird erkannt, dann der eigene Zustand gesichert, dann eingegriffen – der rote Modus ist ansteckend.
Was in den acht Modulen passiert.
Der rote Modus
Warum gute Beratung verpufft, solange das Gegenüber sie nicht aufnehmen kann. Das Ampelmodell als Diagnose-Brille – erkennen, noch nicht eingreifen.
BAZ und der eigene Zustand
Wer andere aus dem Roten führen will, darf nicht selbst hineinrutschen. Äußerer Anker, Auslöser-Landkarte, Leichtigkeits-Tankstellen.
Die Mentale Kommode
Das methodische Herzstück: Der Berater sortiert nicht für das Gegenüber, er hält den Rahmen, in dem es selbst sortiert. Der Anwalt legt den Stift weg.
Die Frage hinter der Frage
Das Gegenüber stellt selten die Frage, die es umtreibt – und verengt seine Lage auf zwei schlechte Optionen. Beides lässt sich öffnen, ohne die Entscheidung an sich zu ziehen.
Dieselben Fakten, zwei Sprachen
Reframing mündlich und schriftlich. Dieselbe Tatsache lässt sich wahrheitsgemäß lähmend oder handlungsfähig formulieren. Wo die Grenze zur Schönfärberei liegt, wird scharf gezogen.
Schlechte Nachrichten überbringen
Manche Nachrichten lassen sich nicht umdeuten. Dann trägt die Haltung: vorbereiten statt überfallen, klar statt umschweifig – und die Stille danach aushalten.
Der »schwierige« Mandant
»Schwierig« ist ein Urteil über mich, nicht über ihn. Verhalten als Systeminformation lesen – und Vergleichsentscheidungen so führen, dass sie in Wochen noch tragen.
Grenze, Übertragung, Schutz
Wo anwaltliche Gesprächsführung endet und therapeutische Arbeit beginnt. Übertragung erkennen, auch getarnt als Engagement – und sich nach belastenden Gesprächen wieder leeren.
Vier Wochen zwischen den Modulen. Das ist Übungszeit, keine Pause.
Jedes Modul dauert vier Stunden online-live und endet mit einer Transferaufgabe für die eigene Kanzlei. Die Ernte dieser Aufgabe eröffnet das nächste Modul.
Kamera an. Geübt wird in Kleingruppen zu dritt, in geschütztem Rahmen und ohne Aufzeichnung. Dazu Lernjournal, Online-Campus mit Material vorab und ein Zertifikat zum Abschluss.
Ihre größte Stärke ist im Gespräch die Falle.
Die juristische Ausbildung trainiert die Subsumtion: den Sachverhalt auf die entscheidungserhebliche Alternative verengen, mitschreiben, filtern, das rechtlich Relevante extrahieren. Im Erstgespräch ist genau das der Fehler.
Dieser Konflikt wird im Kurs offen benannt und bearbeitet, nicht weggelächelt. Der Widerstand dagegen ist eingeplantes Lernmaterial.
Sie coachen nicht. Sie therapieren nicht.
Sie schaffen Empfangsbereitschaft. Wo anwaltliche Gesprächsführung endet und therapeutische Arbeit beginnt, wird berufsrechtlich und menschlich sauber gezogen – das ist ein eigenes Modul, kein Nebensatz. Wer diese Grenze kennt und sich nach belastenden Gesprächen wieder leert, hält den Beruf über Jahrzehnte aus.
Mind & Law ist ein eigenständiger Kurs von Amalto Performance. Er ist kein Hochschulstudiengang, führt zu keinem akademischen Grad und wird nicht von einer Hochschule anerkannt. Der Abschluss ist ein Zertifikat von Amalto Performance.
Erzählen Sie uns, worum es geht.
Für Coaching-Anfragen, Retreats, die Ausbildung oder eine Zusammenarbeit als Hochschule: Schreiben Sie uns. Wir melden uns persönlich zurück.
6003 Luzern, Schweiz